Durch Tuning kannst du dein Auto schneller, sportlicher und einzigartiger machen – allerdings gibt es dabei bestimmte Regeln. In den Niederlanden darfst du dein Auto umbauen, solange dies sicher ist, die APK-Normen nicht überschreitet und du die Änderungen gegebenenfalls bei der RDW und deinem Versicherer meldest.
Kurz gesagt: Tuning ist erlaubt, aber nicht alles und nicht unbegrenzt.
Was darf man denn tunen?
✔️ Software (Chip-Tuning)
Chip-Tuning ist erlaubt, sofern die Abgasnormen und Sicherheitsanforderungen nicht überschritten werden. Du bist verpflichtet, dies deinem Versicherer zu melden und – bei erheblichen Leistungssteigerungen – manchmal auch der RDW.
✔️ Ansaug- und Auspuffanlagen
Sportluftfilter und Leistung-Auspuffanlagen sind erlaubt, solange sie die Lärmschutzvorschriften einhalten und keine Fehlercodes auslösen.
✔️ Felgen und Reifen
: Solange die Abmessungen innerhalb der zulässigen Grenzen liegen und die Räder nicht über die Karosserie hinausragen, dürfen Sie diese anpassen.
✔️ Beleuchtung (eingeschränkt)
: LED-Beleuchtung ist zulässig, sofern sie über eine Typgenehmigung verfügt. Farbige oder blinkende Außenbeleuchtung ist verboten.
✔️ Federung und Fahrhöhe
Gewindefahrwerke oder Tieferlegungsfedern sind erlaubt, solange das Fahrzeug sicher bleibt: Ausreichende Bodenfreiheit, korrekte Fahrhöhe und ein stabiler Radstand sind vorgeschrieben. Das Fahrzeug muss problemlos über Schwellen fahren können.
✔️ Karosserie und Innenraum
Folierungen, Spoiler, Sportsitze oder modifizierte Lenkräder sind erlaubt, solange sie die Sicht oder die Sicherheit nicht beeinträchtigen.
Was darf man nicht tunen (oder nur mit Einschränkungen)?
❌ Ausbau des Katalysators, des Partikelfilters oder der Abgasrückführung (EGR)
Dies ist verboten und führt zur Ablehnung bei der Hauptuntersuchung. Auch Software, die diese Systeme deaktiviert, ist illegal.
❌ Zu laute Auspuffanlagen
Ein sportlicher Klang ist erlaubt, aber die Auspuffanlage muss die gesetzlichen Lärmgrenzwerte einhalten.
❌ Grelle oder farbige Beleuchtung
Blaue, rote oder blinkende Beleuchtung an der Front ist ausschließlich für Rettungsdienste erlaubt.
❌ Systeme
zur Verdeckung von Kennzeichen und Geschwindigkeit Klappbare Kennzeichen, Blitzschutzband oder Störsender sind verboten.
Muss man Tuning-Maßnahmen melden?
Ja, immer bei der Versicherung. Bei größeren technischen Änderungen – wie Motorleistungsänderungen, Fahrwerksanpassungen oder Motorwechseln – auch beim RDW. Wenn du dies nicht tust, kann es bei einem Schadenfall, bei der Hauptuntersuchung oder bei einer Polizeikontrolle zu Problemen kommen.
Empfehlung von JT-Products
JT-Products ist kein Tuning-Unternehmen, aber wir beraten täglich zu sicheren und legalen Leistungssteigerungen. Dazu gehören beispielsweise Lufteinlässe, Ladeluftkühler, Kraftstoffsysteme, Bremsen und Fahrwerkskomponenten. Wir helfen Ihnen gerne dabei, herauszufinden, was erlaubt ist, was gut funktioniert und was im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen bleibt.

