Eine RS3-Downpipe ist das bekannteste Bolt-on-Teil für den 2.5 TFSI, und das ist kein Zufall. Der Fünfzylinder im Audi RS3 8.5V (Facelift, 400 PS) sowie im 8Y, im TTRS 8S und im RSQ3 F3 reagiert extrem gut auf einen höheren Durchfluss, und gerade das serienmäßige Downpipe mit Katalysator ist die größte Engstelle im gesamten Abgasstrang. Aber ein Downpipe allein ist nicht alles: Wer ernsthaft Leistung will, kombiniert ihn mit einem Luftansaugsystem und einem größeren Intercooler. In diesem Leitfaden gehen wir alle drei Bolt-on-Teile und die richtige Reihenfolge durch.
Warum die Downpipe der erste Schritt beim Tuning ist
Die OEM-Downpipe drosselt den Turbo direkt hinter dem Turbinengehäuse. Ein höherer Gegendruck bedeutet langsamere Spülung, höhere Abgastemperaturen und weniger Spielraum für den Tuner, um den Ladedruck sicher zu regeln. Die ENDURA V2 4-Zoll-Downpipe löst dieses Problem mit einem Durchmesser von vollen 4 Zoll ab dem Turbo und passt auf DAZA-, DNWA- und DNWC-Motoren, sowohl OPF als auch Nicht-OPF. Achtung: Dies gilt für das 8,5V-Facelift und neuere Modelle; beim 8V-vor Facelift passt diese Downpipe nicht. Das Ergebnis: schnelleres Ansprechverhalten, mehr Spitzenleistung in Kombination mit einem Stage-2-Remap und jener raue Fünfzylinder-Sound, für den der 2.5 TFSI berühmt ist. Um ehrlich zu sein: Eine Downpipe ohne Katalysator ist für den Einsatz auf der Rennstrecke und bei Shows gedacht und nicht für den öffentlichen Straßenverkehr.
Intake: Der Fünfzylinder will Luft
Auf der Ansaugseite sieht es genauso aus. Der serienmäßige Luftfilterkasten ist für leise Alltagsfahrten ausgelegt, nicht für einen 2.5 TFSI, der mit erhöhtem Ladedruck läuft. Der ENDURA Ansaugung 5 inch Extreme verschafft dem Motor einen deutlich größeren Ansaugkanal, verringert den Widerstand für den Turbo und hält die Ansaugtemperaturen (IAT) unter Last stabiler. Nebeneffekt: ein kräftiger Ansaugklang bei Vollgas, ohne dass man im Innenraum vom Dröhnen in den Wahnsinn getrieben wird.
ENDURA Intake 5" Extreme RS3 / TTRS / RSQ3
Produkt ansehenIntercooler: konstante Leistung statt Heat Soak
In Stufe 2 pumpt der Turbo deutlich mehr Luft, wodurch der serienmäßige Intercooler schnell an seine Grenzen stößt. Die Folge ist ein „Heat Soak“: Nach zwei oder drei harten Durchläufen steigen die Ansaugtemperaturen an und die Software drosselt die Leistung. Ein größerer Competition-Intercooler hält die Ansauglufttemperatur (IAT) auch bei wiederholtem Vollgas niedrig, sodass die Leistung konstant bleibt und nicht nur beim ersten Durchgang. Für den 2.5 TFSI empfehlen wir die Wagner Tuning Competition-Kits: das EVO3 für den RS3 8V und den TTRS 8S sowie das Competition-Kit für den RS3 8Y.
Die richtige Reihenfolge: So baust du es auf
Stage 1 ist reine Software und funktioniert hervorragend auf Serienhardware. Wenn du noch weiter gehen möchtest, ist dies der logische Weg. Zuerst die Downpipe plus ein Stage-2-Remap, denn dort liegt der größte Gewinn pro Euro. Unmittelbar danach der Intercooler, da dieser den Gewinn von Stage 2 unter Last sichert. Der Intake rundet das Paket mit besserem Ansprechverhalten, niedrigerer Ansauglufttemperatur (IAT) und besserem Sound ab. Wer die Auspuffanlage vervollständigen möchte, kombiniert die Downpipe mit der ENDURA-Midpipe für maximalen Durchfluss zum Endschalldämpfer. Alle ENDURA-Teile werden mit Befestigungsmaterial geliefert und passen per Plug-and-Play auf die genannten Fahrzeugmodelle.
Bist du dir nicht sicher, welche Ausführung zu deinem Baujahr passt? Schick uns eine Nachricht mit deinem Kennzeichen oder Motorcode, und wir finden es für dich heraus.
Bereit für Stage 2 an deinem 2.5 TFSI?
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ENDURA V2 Downpipe ENDURA 5"-Carbon Intake


