Wenn du einen BMW mit dem N55-Motor fährst – den 135i, 235i, 335i, 435i oder einen frühen M2 –, dann gibt es ein Upgrade, das früher oder später auf deiner Liste stehen wird: ein neues N55-Ladeluftrohr. Das Ladeluftrohr befindet sich zwischen dem Ladeluftkühler und dem Einlass und besteht bei BMW serienmäßig aus Kunststoff. Dieser Kunststoff ist berüchtigt: Er wird durch die Hitze unter der Motorhaube spröde und reißt genau an der Verbindung zum Drosselklappengehäuse, meist genau dann, wenn man Vollgas gibt und der Ladedruck am höchsten ist.
Warum das serienmäßige N55-Ladeluftrohr reißt
Der N55 erreicht schnell einen höheren Ladedruck, als ein Saugmotor jemals zu sehen bekommt, und dieser Druck lastet vollständig auf dem OEM-Ladeluftrohr. BMW hat das Bauteil aus glasfaserverstärktem Kunststoff gefertigt – leicht und kostengünstig, aber nicht für jahrelanges „Heat Soak“ in Kombination mit erhöhtem Ladedruck ausgelegt. Sobald man in Richtung Stage 1 geht oder das Auto einfach nur einige Kilometer zurücklegt, entstehen Haarrisse an der Stelle, an der das Ladeluftrohr am Drosselklappenstutzen einrastet. Die Folge ist ein Ladedruckverlust: ein spürbar schwächeres Ansprechverhalten, manchmal ein Notlaufmodus und Fehlercodes bezüglich Unter- oder Ladedruck. Ein gerissenes Ladeluftrohr ist daher eine der häufigsten Störungen beim N54 und N55.
Was ein N55-Ladeluftrohr aus Aluminium bietet
Ein Aftermarket-Ladeluftrohr aus Aluminium für den N55 löst dieses Problem auf einen Schlag. Das Material verformt sich unter Hitzeeinwirkung nicht und hält den vollen Ladedruck auch nach jahrelangem Einsatz aufrecht. Da der Innendurchmesser oft größer ist als bei der OEM-Kunststoffausführung, sinkt der Druckverlust zwischen Ladeluftkühler und Carbon Intake, und der Turbo reagiert etwas schneller auf das Gaspedal. Viele Fahrer bemerken eine direktere Gasannahme und ein etwas deutlicher hörbares Diverter-Ventil. Noch wichtiger: Du musst dich nicht mehr darum kümmern. Während das OEM-Teil im Grunde ein Verschleißteil ist, montierst du ein Aluminium-Ladeluftrohr im Prinzip einmalig für die gesamte Lebensdauer des Fahrzeugs.
Passt es zu deinem 135i, 335i oder M2?
Das ENDURA-Ladeluftrohr für den N55 passt auf den 135i, 235i, 335i und 435i und deckt damit die meisten N55-Modelle der F20/F30-Generation sowie den frühen M2 ab. Fährst du noch einen N54 (die ersten 135i und 335i der Baureihen E8x/E9x) oder eher einen neueren B58, dann gibt es ein spezielles Ladeluftrohr für deinen Motorcode – überprüfe also immer den Motorcode und nicht nur das Modell, da BMW JE nach Generation unterschiedliche Anschlüsse und Durchmesser verwendet hat. Für die VAG-Fahrer unter uns ist das Ladeluftrohr auf der EA888-Plattform (Golf 7/8 GTI/R, Audi S3) anders aufgebaut; dafür nimmst du das passende Golf-Kit.
Kombiniere es mit Downpipe, Carbon Intake und einem Stage-1-Remap
Ein Ladeluftrohr ist ein perfektes erstes Bolt-on-Teil, kommt aber am besten als Teil eines Stage-1-Pakets zur Geltung. Kombiniere es mit einem Downpipe für mehr Durchfluss auf der Auslassseite, einem Open-Air-Ansaugsystem für kühlere Ansaugluft und einem guten Remap, um alles aufeinander abzustimmen. Wenn du einen kompletten Umbau sehen möchtest, lies unseren Artikel über den BMW B58 Stage 1 oder unsere Anleitung zum Ladeluftkühler-Upgrade. Der Einbau des Ladeluftrohrs selbst ist in einer halben Stunde erledigt: Ladeluftkühlerschlauch lösen, altes Rohr herausklicken und das neue mit den mitgelieferten Clips und O-Ringen einsetzen. Du brauchst kein Remap, um es einzubauen, aber es macht sich vor allem bezahlt, sobald der Ladedruck steigt.
Hast du ein gerissenes Ladeluftrohr?
Wähle das Aluminium-Ladeluftrohr für deinen Motorcode und fahre wieder mit vollem, zuverlässigem Ladedruck – egal, ob es sich um einen BMW N55 oder einen Golf GTI handelt.
Ladeluftrohr (VAG) ENDURA N55 (BMW)


